Gemeinsam umgesetzt-

diese Überschrift beschreibt sehr gut die Arbeitsweise der letzten Jahre im Gemeinderat.
 
Die von unterschiedlichen Seiten eingebrachten Ideen wurden letztendlich zum überwiegenden Teil mit absoluter Mehrheit abgestimmt. Diesem Ergebnis gingen mitunter   lebendige  Debatten voraus, die für den Prozess der Meinungsbildung sehr wertvoll gewesen sind.

Es war nicht immer alles schön. Dennoch können  wir  sagen, dass die letzten sechs Jahre der Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg eine bereichernde Erfahrung gewesen sind.

An dieser Stelle daher ein herzliches Dankeschön an unsere Gemeinderatskollegen.

Einen besonderen Dank an  Bürgermeister  Gerhard Koch. Er brachte  mit seiner  ambitionierten und offenen Art  frischen Wind  mit und war der Gemeinde ein sehr guter Repräsentant. Besonders schätzten wir an Gerhard, dass er die Dinge auch angesprochen  und Diskussionen nicht gescheut hat. Sehr angenehm war auch seine kollegiale und respektvolle  Art, mit der er die Sitzungen führte.
 
Die im Anschluss aufgezeigten Themen sollen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit der letzten Jahre geben. Bei vielen Themen hat sich die Bürgerliste maßgeblich einbringen können und war in vielen Bereichen wichtiger Impulsgeber.

Dennoch: mit "unserer Arbeit" ist die Arbeit des Gemeinderats gemeint. Denn ohne das Miteinander , wäre gar nichts möglich gewesen. Es


GEMEINDERATS-KLAUSUREN


In den letzten 6 Jahren haben wir insgesamt 3 Gemeinderatsklausuren durchgeführt.

Diese dienten in erster Linie dazu, Meinungen intensiver zu speziellen Themen auszutauschen sowie miteinander ein paar ungezwungene Stunden zu verbringen.  Mitunter wurden zu einzelnen Themen auch Fachleute oder Beamte vom Land hinzugezogen.

1. Klausur Themenschwerpunkte: Mitarbeiterstruktur / Tourismus
2. Klausur Themenschwerpunkte:
Bebauungsplan der Seegrundstücke / Trinkwasser / Tourismusregion
3. Klausur Themenschwerpunkte:
Straßenbeleuchtung / Mobilitätsmasterplan



Regionsangelegenheiten


Wir freuen uns, daß nach einer turbulenten Anfangszeit die Beziehungen zur NLW wieder auf gutem Wege sind.

Ebenso sind wir erfreut, dass mit Thomas Michor ein kompetenter Touristiker für die Leitung der Weissensee Info gewonnen werden konnte.

Hier ein besonderer Dank an das  Team der Weissensee Info für das Durchhaltevermögen  in sicherlich nicht immer einfachen Zeiten. 


PROJEKT SEEBRÜCKE


Oftmals kommt es auf das richtige Zeitfester sowie auf eine Reihung glücklicher Fügungen an. Beides war in den letzten Jahren bei der Seebrücke der Fall.

Die Fertigstellung der Planung sowie die erforderlichen Abstimmungsgespräche mit dem Land, konnten in dieser Periode erfolgreich durchgeführt werden. Das Projekt Brücke steht. Covid bedingt kommt es zwar zu einem verzögerten Baubeginn doch die Zusage, an diesem Projekt festzuhalten, ist seitens des Landes vorhanden.

Auch in dieser Angelegenheit wurde parteiübergreifend sehr erfolgreich für den Weissensee urgiert.

BREITBAND 



Mit Anfang Oktober 2020 konnten  im Gemeindegebiet die Arbeiten am Glasfasernetz Weißensee (Breitband) fortgesetzt und erste Hausanschlüsse in einzelnen Liegenschaften fertiggestellt werden.

Bei diesem Projekt haben sich vor allem Gerhard Koch, Brigitte Garz sowie Franz Schier sehr eingesetzt. Mit dieser Errungenschaft konnte für den Weissensee eine lebensnotwendige  Infrastruktur geschaffen werden. Bei der Umsetzung war Herbert Bernkopf kompetenter Ansprechpartner der Gemeinde.

Die Gemeinde Weissensee ist  damit beim nationalen Breitbandprojekt vorne mit dabei und zählt zu den Vorreitergemeinden in Österreich. 

TRINKWASSER-VERSORGUNG


Dieses Thema wurde gleich zu Beginn auf der Prioritätenliste ganz oben angesetzt. Für unsere Trinkwasserversorgung wurde in den letzten Jahren  das  Ziviltechnikerbüro Dipl.-Ing. Olsacher mit einem Zukunftskonzept beauftragt. In den nächsten Jahren sind umfangreiche Investitionen notwendig, um die erarbeiteten Ansätze umzusetzten und damit Trinkwasser in ausreichender Menge und Qualität sicher zu stellen. 

Das erklärte Ziel ist es, die Trinkwasserversorung im Naturpark Weissensee so bald als möglich auch an niederschlags-intensiven Tagen ohne Notchlorierung  gewährleisten zu können.

Bei diesem Projekt stand Paul Ertl dem Bürgermeister Gerhard Koch sehr hilfreich zur Seite. 

TOURISMUS-

AUSSCHUSS 


Dieses Gremium wurde vor sechs Jahren zum ersten Mal öffentlich ausgeschrieben und eröffnete so jedem/jeder Weissenseer UnternehmerIn die Möglichkeit, sich aktiv in die Gestaltung der touristischen Entwicklung miteinzubringen.

Hier konnte eine Vielfalt an Ideen in die touristische Arbeit miteinfließen. Die Ausarbeitung von Angebotsgruppen
( Kulinarik, Bike....) war dabei ebenso von Bedeutung wie die Auseinandersetzung mit dem neuen Profil, die Erarbeitung und Umsetzung  der Weissensee Card sowie die Diskussionen zu touristischen Tagesthemen.

Herzlichen Dank an alle Gremienmitglieder für die intensive und fruchtbare Zusammenarbeit, besonders an Christian Lilg und Hannes Müller in ihrer Funktion als Stellvertreter. Beide haben sich mit außerordentlichem Engagement über das übliche Maß -sowohl inhaltlich als auch zeitlich -  dieser Aufgabe gewidmet.

Bei der Weissensee Card hat sich vor allem  Almuts Beharrlichkeit und Ausdauer sowie das Hinzuziehen von Hubert Siller  bezahlt gemacht. Ohne sie wäre dieses Projekt in der Entwicklungsphase stecken geblieben oder an den zahlreichen Rückschlagen gescheitert. Aufgrund von Corona hat die Karte   zusätzlich an  Bedeutung und Notwendigkeit gewonnen. 


Regionalität - 
Symbiose zwischen Landwirtschaft und Tourismus 


Die Regionalität ist schon seit langem ein Weissenseer Anliegen.

Mit dem Frühstücksfloss und dem Aufwortn wurden zwei Formate geschaffen, bei denen nicht nur der kulinarische Genuss im Mittelpunkt steht, sondern auch der Einblick in das Handwerk der Produzenten. Deren Anwesenheit verleiht beiden Veranstaltungen  Authentizität. Besonders die Organisation für das Aufwortn erforderte von der Kulinarikgruppe mit Hannes Müller, Dieter Holzer, Michael Lilg/Gossa, Christof Zöherer / Feidl und Almut sehr viel Einsatz und Druchhaltevermögen. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Betriebe und Protagonisten und Protagonistinnen, die in den letzten Jahren hier mitgewirkt haben.

Dank dem Radius 66 und dem Weissenseer Frühstückseck konnte diese Thematik  vertieft und auf eine breitere Basis gestellt werden.

Produkte mit Geschichte und Bezug zu den Produzenten werden auch zukünftig bei der Positionierung des Naturparks eine wesentliche Rolle spielen.

Besonders förderlich war hierbei auch der Erstellung einer Lieferantengruppe, die an alle Betriebe ausgeschickt wurde. HIer gab es viel positives Feedback seitens der Landwirte- auch über den Weissensee hinaus.

Denn: „kulinarisches Storytelling“ ist bei uns nicht nur ein Modeerscheiung, sondern ein gelebtes Bekenntnis zu den Produkten und Produzenten unserer Region.  



 


Die Weissensee Trails 





„An den Weissensee Trails wird jeder Spaß haben, der gerne abseits der Forststraßen unterwegs ist! “  
Diese Aussage vom Trailbauer Bennie Purner hat sich bewahrheitet. Die in Zusammenarbeit mit der Kärntenwerbung und der Weissensee Bergbahn gebauten Tails haben das Bike Angebot am Weissensee wesentlich verbessert. Bei diesem Thema hat  sich vor allem Peter Schwarzenbacher unterstützt von MIchael Eder sehr intensiv und mit seinem langjährign Knowhow eingebracht.

Wald ist Grundbesitz – Wald ist Erholungsraum – Wald ist Lebensraum.

Den Weissenseer Grundbesitzern an dieser Stelle daher  ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammen-arbeit. Ohne ihre Zustimmung gäbe es am See weder Wanderwege, noch Trails noch Langlaufloipen.

Bezüglich der weiteren Wegenutzung wird augehend von einer Idee von Thomas Michor derzeit ein breit aufgestelltes Projekt unter dem Titel "Naturforum 2.0" ausgearbeitet. 


Kinderbetreuung



Junge Familien mit  veränderten Lebens- und Berufswelten erforderten eine Neuausrichtung der Kinderbetreuung am Weissensee.
Einerseits galt es, eine gute Lösung für die Kindergruppe  und andererseits  für die Betreuung der Kleinkinder zu finden.  Die Kindergruppe konnte aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nicht als Tagesstätte weitergeführt werden, was große finanzielle Veränderungen mit sich brachte.  Dabei engagierte sich der Vorstand der Kindergruppe mit Felicitas Müller an der Spitze besonders für das Anliegen nach einer Ganztagsbetreuung mit Verpflegung. Die Erhebung für die Kleinkindgruppe erfolgte durch Jasmin Eder. Diese findet nun   nach einigen Adaptierungen im Gebäude der Volksschule statt.
 In beiden Fällen kam der  erste Impuls dafür  von Seiten der Eltern, von denen sich einige  mit großem Engagement im ganzen Prozess miteinbrachten. Nach zahlreichen  Gesprächen am See und  beim Land konnte für beide Anliegen eine gute Lösung gefunden werden. Unsere Finanzreferentin Brigitte Garz war dabei eine kompetente und engagierte Ansprechpartnerin seitens der Gemeinde. 
Die Diskussion, die dem Gemeinderatsbeschluss zu diesem Thema vorausgegangen ist, war durchaus mit Emotionen behaftet. Doch:
"Unser Kopf ist rund, damit  das Denken die Richtung ändern kann."
(Francis Picabia)
Derzeit wird von Eltern eine Bedarfserhebung zum Thema "Nachmittagsbetreuung für Volksschulkinder" durchgeführt, die in der nächsten Legislaturperiode eines der ersten Themen sein wird.

Kraftwerk Weissensee 




Ausgehend von einer Idee von Hannes Müller/Zöhrer gab der Gemeinderat mit einstimmigen Beschluss der Firma Puma Consult den Auftrag, ein Konzept für ein "Kraftwerk Weissensee- Wir Weissenseer" zu entwerfen. Die im Zuge dessen geführten Interviews mit insgesamt  45 Personen hatten zum Ziel, ein Gefühl für die Stimmung und das Bewusstsein der Interviewpartner/innen zum Thema Zusammenarbeit / Näherrücken zu erhalten. Es ging einerseits darum, Status Quo der Zusammenarbeit, des Gemeinsamkeitsgefühls, aber auch das Bewusstsein für das Gemeinsame inklusive der Notwendigkeit eines
finanziellen Beitrages zu erfragen. Dazu wurden  Ideen, Wünsche, Befindlichkeiten abgefragt. Das Ergebnis lieferte dem Gemeinderat ein gutes Stimmungsbild der Bevölkerung.
Erste   Anregungen konnten   bereits  aufgegriffen und in die  Gemeindearbeit integriert werden. Weitere Impulse dieser Gespräche sollten aus unserer Sicht dringend auch zukünftig in die Gemeindearbeit einfließen.
Aus dem Kraftwerk hat sich mitunter die Weissensee Premium Card heraus entwickelt sowie die Expertengespräche (Nußbaumer, Siller) in Kooperation mit der Raika Oberes Drautal-Weissensee.

Naturpark Weissensee - Leuchtturmprojekt


In Naturparkangelegenheiten hat sich vor allem Franz Schier sehr verdient gemacht. Dank ihm herrschte ein reger Austausch mit  den anderen Kärntner Naturschutzgebieten sowie der Partnergemeinde Stockenboi.
Beim Projekt „Naturerleben für alle“ war  Almut von touristischer Seite her gut eingebunden. Dieses wurde beim ersten Call des Tourismusreferats zu einem der Kärntner Leuchtturmprojekte auserkoren. Mit den 500.000 Euro sollen in den nächsten Jahren flächendeckend in ganz Kärnten zehn barrierefreie Infrastruktur Projekte umgesetzt werden. Am Weissensee wird der Weg um den westlichen Seeteil dahingehend adaptiert.
Herzlichen Dank  an Robert Heuberger für seine umsichtige Art in Naturschutzangelegenheiten sowie Naturparkreferentin Sara Schaar für ihre große Begeisterungsfähigkeit und die konsequente Unterstützung.
Für das „alltägliche“ Naturpark-bewußtsein sorgen aber vor allem unsere Naturparkranger Petra und Robert, die sich  mit großer Kreativität erfolgreich in der Weiterentwicklung miteinbringen. Mit ihnen hat der Weissensee zwei kompetente und engagierte Aushängeschilder in Naturparkangelegenheiten.

Schwerpunkt Architektur



Ausgehend von der  Auseinandersetzung mit dem textlichen Bebauungsplan  die Seeufer betreffend,  besuchte eine Studentengruppe der FH Spittal den Weissensee. Sie verfolgten die Aufgabenstellung,  für eines von 3 realen Grundstücken einen fiktiven Plan zu entwerfen. Die Ergebnisse wurden öffentlich im Weissenseehaus präsentiert. Die sehr unterschiedlichen Entwürfe führten zu kontroversiellen Diskussionen.
Des weiteren fand im Zuge der Kärntner Seenkonferenz ein Vortrag mit Maximilian Luger statt, der sich dem Thema des maßvollen Bauens widmete. Für unsere Volksschulkinder konnte in Zusammenarbeit mit dem Haus der Architektur ein Workshop organisiert werden,  bei dem sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrem unmittelbaren Umfeld bewußt auseinandersetzten.
Einen besonders spannenden Austausch gab es nach der Filmvorführung "Ort schafft Ort" , bei dem der aus dem Gailtal stammende Regisseur Robert Schabus beispielgebende Architekturzugänge einiger visionärer,  österreichischen Gemeinden präsentierte.
Letztlich konnte nach intensiver Auseinandersetzung und unter  Einbindung  bauwidmungsrelevanter  MItarbeiter des Landes  im letzten Jahr   der überarbeitete textliche Bebauungsplan verbindlich  als  Verordnung erlassen werden. 

Herbstverlängerung


Die von der Kärnten Werbung ausgeschriebene Marketingoffensive Herbst 2020+ haben wir zum Anlass genommen, um den Weissensee mit seinen infrastrukturellen Einrichtungen sowie den Beherbergungs-  und Gastronomiebetrieben für die Monate September und Oktober besser in Szene zu setzen.

Für die Abstimmung des Programms und des Zeitraums wurde zu einer Arbeitsgruppe eingeladen, bei der auch Vertreter aller  Infrastrukturpartner anwesend gewesen sind. Gemeinsam konnten wir vier Themenschwerpunkte herausarbeiten, die in  mehrtägigen Natur-Aktiv Angeboten gebündelt wurden.
 
Ein erster Schritt wurde gemacht. Auf diesen gilt es basierend auf einer genauen Evaluierung, im kommenden Herbst aufzubauen. 

 Essen auf Rädern

 


Den Anstoß für „Essen auf Rädern“ am Weissensee lieferte das Ersatzgemeinderatsmitglied
Johann Roth / Messner bei der ersten Gemeinderatsklausur in Kötschach Mauthen. Um die Organisation seitens der Gemeinde kümmerte sich Andrea Enzi. Mittlerweile wird dieses Service von privaten Haushalten wie vom Kindergarten gerne angenommen.